Über den Film und die Menschen im Film

Das Film-Projekt findet seine Initialzündung im Frühling 2017 in Menorca. Während rund zwei Jahren begleitet die Filmerin Silvia Dittli die Protagonisten: Die filmische Dokumentation gewährt uns Einblicke in die Ausarbeitung von Karin B. Friedli ersten Solo-Stückes. Dem Publikum wird ein aussergewöhnlicher Einblick in die Kunstformen Oper und Clownerie geboten. Karin vereint die beiden unterschiedlichen Kunstsparten und zeigt auf, welcher Raum Kreativität in der Kunst einnehmen kann, wenn man es nur zulässt. Wie viel Arbeit, Energie und Herzblut in die Erarbeitung eines Bühnenprogramms investiert wird, kann man oft nur erahnen. Deutlich wird insbesondere auch, dass ein derartiger Prozess mit ganz persönlichen Entwicklungen und Reifungsprozessen verknüpft ist. Karin wird von zwei Mentoren begleitet, die in ihren Kunstarten einen Rucksack voller Erfahrungen mitbringen: Eric de Bont als Regisseur/Clown und Denette Whitter als Vocal Coach. Gemeinsam lassen sie etwas Unvergleichliches entstehen.

Karin B. Friedli

„Mein Wunsch ist es zu zeigen, dass man mehr sein kann als nur etwas"

Wie entscheidet man sich, wenn man viele verschiedene Begabungen hat, welche nicht zusammenzupassen scheinen? Ganz einfach: gar nicht! Mit ihrem Stück 'Getrude goes Opera' vereint Karin was sie liebt und kann: Begnadete Sängerin und herzhafte Clownin. Sie zeigt, dass man sich nicht nur für etwas entscheiden muss, sondern dass alles zusammenpassen kann, wenn man sich nur auf den Prozess einlässt.

Eric de Bont

„Give a big hello to the world. Give a big hello for all what you are."

Der Direktor der 'Bont's International Clown School in Menorca hat nicht nur Sinn für Humor, in ihm offenbart sich auch das Herz eines Philosophen. Mit einer Kombination aus Tiefgründigkeit und Lebensfreude dringt er zur individuellen Clown-Seele vor, die in jedem von uns schlummert.


Denette Whitter

"Eine Idee zu haben, sich einen Herzenswunsch erfüllen, dieser Prozess ist harte Arbeit."

Die gebürtige Texanerin führt ihre eignen Opernakademie in Deutschland und macht gleichzeitig alles selbst, was auf dem Schloss Henfenfeld so anfällt. Eine bodenständige Frau die in der Welt der Oper zu Hause ist. Damit bricht sie definitiv mit den gängigen Klischees einer 08/15-Opernsängerin und zeigt einmal mehr, wie erfrischend es ist, nicht immer Schema F zu entsprechen.